DPF reinigen

Heute ist in jedem neuen Kraftfahrzeug mit Dieselmotor ein Partikelfilter eingebaut, um die vorgeschriebenen Abgaswerte einhalten zu können. Der Filter hält die Rußteilchen in den Abgasen zurück, bis Sensoren, die am Filter angebracht sind, melden, dass der Filter voll ist.
In diesem Fall soll, elektronisch gesteuert, ein Regenerationsprozess gestartet werden. Bei diesem Prozess wird dann zusätzlich Kraftstoff eingespritzt, wodurch sich die Abgastemperatur erhöht. Die Rußteilchen im Filter sollen durch diese Erhitzung zu Asche und CO² verbrennen. Die Ascheteilchen bleiben im Filter, der Filter sitz schließlich voll. Der Hersteller gibt an, dass der Filter dann, meisten nach 150.000 bis 250.000 km, ausgetauscht werden muss.

Partikelfilter reinigen
Es ist klar, dass sich bei diesem Ablauf viele Probleme einstellen können, die dafür sorgen, dass der Vorgang nicht reibungslos funktioniert.
Eines dieser Probleme ist die vorzeitige Beendigung des Regenerationsprozesses. Ein Regenerationsprozess wird normalerweise selbsttätig in Gang gesetzt, wenn die Filterkapazität rechnerisch 80% erreicht hat. Es kommt jedoch oft vor, dass dieser Prozess, der ungefähr 10 Minuten dauert, unterbrochen wird. Das kann im Stadtverkehr passieren, im Stau oder bei Kurzstreckenfahrten. Das Problem ist, dass dann die Verschmutzung des Filters zunimmt.
Wenn das Motormanagement des Fahrzeugs funktioniert, wird dieses nach 6 Unterbrechungen eine Fehlermeldung anzeigen und der Wagen muss in die Werkstatt. Die Werkstatt wird dann mit einem speziellen Computerprogramm eine außerordentliche Regeneration durchführen, wobei der Motor ungefähr 8 Minuten bei 3500 Umdrehungen läuft.

Bei diesem außerordentlichen Regenerationsvorgang wird der Verschmutzungsgrad auf 70% herabgesetzt. Viele Kfz-Mechaniker wissen das nicht, sie gehen davon aus, dass der Filter nach diesem Vorgang bereits sauber ist.
Das ist ein guter Zeitpunkt, um den Filter mit dem TORALIN Partikelfilter Reinigungsset zu reinigen. Wird der reguläre Vorgang nicht unterbrochen, hat der Filter einen Verschmutzungsgrad von 10 bis 15%.
Es passiert auch oft, dass der Rußfilter stärker verschmutzt, weil das Fahrzeug mehr Ruß produziert, als vom System angenommen. Das kann durch eine falsche Einstellung kommen (eventuell nach Tuning). Es wird mehr Kraftstoff eingespritzt, was mehr Ruß zur Folge hat. Aber auch ein schlecht funktionierendes oder verschmutztes AGR-Ventil kann vermehrte Rußbildung zur Folge haben. Eines ist klar, es gibt viele Ursachen, die zu Problemen mit einem Partikelfilter führen können.
Die Folgen dieser Probleme zeigen sich in erhöhtem Kraftstoffverbrauch und in nachlassender Motorleistung. Für einen aufmerksamen Fahrer sind das oft deutliche Hinweise und kann noch rechtzeitig gegengesteuert werden. Oft wird man aber erst darauf aufmerksam, wenn die Kontrolllampe des Motormanagements leuchtet. Spätestens dann muss sofort reagiert werden. Je schneller man reagiert, desto größer ist die Chance auf eine erfolgreiche Reinigung.